Willkommen auf der Website der SGSP

 

 

Wer ist die SGSP?

 

Die Schweizerische Gesellschaft für Sozialpsychiatrie steht allen in der Psychiatrie Tätigen offen, die sich für eine Sozialpsychiatrie im Sinne eines sozio- psycho-biologischen Ansatzes interessieren. Sie versteht sich als eine multiprofessionelle Vereinigung, in der alle Berufsgruppen vertreten sind, sei es als Einzelmitglieder oder als Kollektivmitglieder.

Sie umfasst drei Sprachsektionen, Deutschschweizer Sektion, Section Romande und Sezione Ticinese, die ihre Vertreter in den Zentralvorstand entsenden. Dieser trifft sich regelmässig und organisiert eine jährliche Tagung zu einem spezifisch sozialpsychiatrischen Thema.

Zweimal jährlich wird das INFO herausgegeben, ein Bulletin, das aktuelle Themen aus der Sozialpsychiatrie vertieft.

 

            Sozialpsychiatrie

Seelische Gesundheit und psychische Krankheit kann nur vom ganzen Menschsein her verstanden werden, indem die sozialen Ursachen miteinbezogen werden. Dies beinhaltet Lebens-, Netzwerk- und Subjektorientierung. Jeder Mensch hat seine individuelle Lebensgeschichte und einen persönlichen Lebensentwurf, der einem jeweils spezifischen familiären, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontext entstammt. Das soziale Netzwerk des Individuums wird in die Behandlung einbezogen, wobei auch die Behandelnden als Teil davon gesehen werden müssen. Nicht ein dichotomes Gesundheits- und Krankheitsverständnis soll die Behandlung bestimmen, sondern es wird davon ausgegangen, dass der kranke Mensch ein handelndes Subjekt ist, der seine individuell erfahrene Welt auf eine persönliche Weise deutet und sich darin bewegt. Erst durch den Einbezug dieser eigenen Sichtweise, durch die der Einzelne sich als aktiv Handelnder erlebt, kann eine Behandlung Früchte tragen, der betroffene Mensch sich seiner Ressourcen bewusst werden und diese in die therapeutische Arbeit einbezogen werden.

 

            Zentralvorstand

Der Zentralvorstand setzt sich zusammen aus den drei SektionspräsidentInnen, die im jährlichen Turnus das Zentralpräsidium innehaben, dem Aktuar, dem Kassier, der Vertretung der INFO-Redaktion und 1 bis 2 Delegierten aus den Sektionen.

Er trifft sich zweimal jährlich zu einer Retraite, um die laufenden Geschäfte der nationalen Gesellschaft zu beraten und veranstaltet jährlich eine nationale Tagung, wobei teilweise auch anderen Organisationen oder Institutionen, die im Bereich Psychiatrie und Sozialpsychiatrie tätig sind, einbezogen werden.

Mit Hilfe des INFO schaltet er sich in die laufende Diskussion zu sozialpsychiatrischen Themen ein und nimmt Stellung zu aktuellen Problemen der Entwicklung der Psychiatrie auf regionaler und nationaler Ebene als auch in Lehre und Forschung.